Gesetz der 27
Einst war Aethglad ein Ganzes – ein riesiges und blühendes Reich voller Königreiche, Imperien und uralter Blutlinien. Seine Bewohner lebten auf derselben Erde, seine Heere marschierten über dieselben Ebenen und seine Herrscher regierten unter demselben Himmel.
Dann begann die Belagerung.
Eine alles verschlingende Macht aus den Tiefen des Alls entfesselte einen Krieg von solch katastrophaler Verwüstung, dass der Boden unter ihren Füßen berste. Berge spalteten sich. Ozeane kochten. Königreiche stürzten in die Leere. Und das einst vereinte Reich wurde in schwebende Landfragmente zerrissen, die nur noch von den letzten Überresten uralter Magie zusammengehalten wurden.
Wo einst 33 Domänen standen, existieren nur noch 27 – sie treiben wie zerbrochene Kontinente im Himmel, verbunden durch zerbrechliche Lichtbrücken und bewacht von den legendären Elementarwächtern, Kriegern in lebenden Edelsteinrüstungen.
Doch selbst die Wächter konnten den Fall nicht aufhalten.
Inmitten der Trümmer einer Welt, die im Himmel schwebt, versammeln sich Könige und Königinnen in ihrer Verzweiflung. Alte Bündnisse zerbrechen. Neue Mächte erheben sich. Und das uralte Gesetz, das einst die Reiche verband, droht einen Konflikt zu entfachen, der die Belagerung selbst in den Schatten stellt.
Vom Sklaven zum Herrscher, vom Krieger zum Ausgestoßenen – unwahrscheinliche Helden werden in einen Kampf hineingezogen, in dem jede Entscheidung die Last einer sterbenden Welt trägt – und das Schicksal der 27 überlebenden Domänen am seidenen Faden hängt.
Dies ist „Das Gesetz der 27“ – eine epische Saga über Magie, Verrat, Schicksal und den erschreckenden Preis der Macht.
DIE EPISCHE REISE BEGINNT

Bevor die Welt zerbrach, bevor die Belagerung den Himmel aufriss, war das größte Symbol der Macht in Aethglad kein Thron – es war ein Wächter.
Die Elementarwächter, geschmiedet in der Gründungszeit, waren Kriegermystiker, gebunden an lebende Edelsteinrüstungen. Saphir, Jade, Granat, Obsidian, Blutstein – jede Rüstung barg ein Element, ein Vermächtnis und einen Eid, älter als jede Krone. Nur wenige Auserwählte konnten sie führen. Nur wenige Auserwählte konnten diese Bindung überleben.
Ein einzelner Sentinel war stärker als ein Bataillon.
Ein einzelner Sentinel könnte den Ausgang eines Krieges wenden.
Ein einzelner Sentinel könnte eine königliche Blutlinie legitimieren.
Im Letzten Frieden standen sie in voller Stärke da – Hüter der Dreiunddreißig, Symbole göttlicher Autorität und letztes Echo einer Zeit, als die Domänen mehr waren als treibende Fragmente am Himmel.
Doch selbst ihre Stärke konnte die Domänen nicht vor dem Schatten schützen, der herabsteigen würde.
